Montag, 29. Oktober 2012

Im Flieger


Sie konnten direkt in den Flieger einsteigen und Jolly freute sich über den schönen Fensterplatz. Mit Papa an seiner Seite fühlte er sich jedem Abenteuer gewachsen.
Mama und Lea saßen auf der anderen Seite neben Papa und so konnte alles losgehen.
Papa zeigte Jolly, wie man sich anschnallen musste und die Stewardess zeigte das Anlegen der Rettungswesten und Sauerstoffmasken für den Notfall. Jolly musste lachen, denn die Stewardess bewegte sich nur zu einer Lautsprecher-Stimme und so sah sie aus, wie eine Marionette.

Endlich rollte das Flugzeug auf die Startbahn und Jolly legte seine Hand in Papa´s Hand. Sie wurden tief in die Sitze gedrückt, als das Flugzeug vom Boden abhob. Doch nach einiger Zeit wurde es wieder bequem und Jolly sah die kleine Welt unter sich. Sogar die Wolken waren unter ihnen und Jolly stellte sich vor, die Engel säßen darauf und würden ihm zuwinken. Er lehnte seinen Kopf an die Bordwand und sah ihnen zu.

Ganz leise hörte er Papa´s Stimme und dann wachte er auf. „Soll ich ich Dich tragen, Junge, oder kannst Du laufen“, fragte Papa. Jolly rieb seine Augen und lächelte über die Vorstellung, daß Papa ihn jetzt tragen könnte. „Na, dann komm“, sagte Papa und nahm den verblüfften Jolly auf den Arm.

Das war warm und schön. Jolly legte seine Arme um Papa´s Hals und seinen Kopf auf Papa´s Schulter. Das war jetzt schon der schönste Urlaub, den Jolly je erlebt hatte. Soviel stand fest.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen