Freitag, 16. November 2012

Das Fest im Dorf


Das Fest im Dorf


Viele Kinder liefen durch den Raum und als eine Glocke ertönte, sammelten sie sich alle auf der Bühne. Jolly und Jan setzten sich mit ihren Familien an einen Tisch, nahe am Ausgang.

Als Jolly fragte, ob sie auch weiter vorne sitzen könnten, antwortete Mama, dass sie das natürlich tun könnten, doch da es sicher dort sehr laut sein würde, wäre es schwierig miteinander zu reden und auch für Lea wäre es vielleicht zu anstrengend. So könne sie mit ihr hinausgehen, wenn es zu laut würde. Das sah Jolly ein, denn er selber fand es schrecklich, wenn es so laut war, dass die Ohren schmerzten.

Jetzt erklang die Glocke ein zweites Mal und alle wurden still. Der Bürgermeister begrüßte die Anwesenden und wünschte einen harmonischen, fröhlichen Abend, der die Adventszeit beenden und das Weihnachtsfest einleiten sollte.

Dann stellte sich eine große Kinderschar auf die Bühne, ein Klavier erklang, und die Kinder begannen zu singen und zu tanzen, manchmal alle zusammen, manchmal alleine, manchmal in kleinen Gruppen. Es war sehr kurzweilig und bunt anzusehen und zu hören und gerade die kleinen Fehler, oder Unsicherheiten machten es noch lebendiger und schöner. Viel zu schnell war dieser erste Programmpunkt vorbei.

Dann trat plötzlich der Vogelmensch auf die Bühne und spielte auf einer Flöte und lauter kleine Vogelkinder purzelten aus allen Ecken und Winkeln kommend um ihn herum.

Plötzlich wurde es ganz stille, das Licht ging bis auf einen kleinen Scheinwerfer aus. In seinem Lichtstrahl kletterten die Vogelkinder so aufeinander herum, dass sie sich zu einer hohen Pyramide formten. Dann begann ein Trommelwirbel und plötzlich flog ein kleines Vogelmädchen auf die Spitze der Pyramide, wackelte ein wenig, fing sich und richtete sich dann strahlend auf. Alle klatschten begeistert, als die Kinder und der Vogelmensch zur Abschlussverbeugung nach vorne traten.

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