Montag, 12. November 2012

Der dritte Tag


Der dritte Tag


Am nächsten Morgen wachte Jolly voller Tatendrang auf. Der Kapitän hatte sich erholt und würde heute erneut in See stechen. Sein Steuermann Jan wartete schon auf ihn und gemeinsam würden sie große Abenteuer bestehen.

Mama war auch schon wach und so gingen sie zum Frühstuck herunter. Papa und Lea schliefen noch tief und fest.

Jan war mit seiner Mama auch schon da und so saßen sie gemütlich zusammen. Plötzlich stand ein ganz bunter Vogelmensch an ihrem Tisch und piepste: „Wollen die Herren laufen auf das Eis mit Schuhen von Schlitt?“

Jolly und Jan sahen ihn überrascht an. Er wackelte mit dem Kopf, sodass seine Federn flogen und wiederholte: „Wollen die Herren laufen auf das Eis mit Schuhen von Schlitt?“

Ah!“ rief Jolly,: „Er fragt, ob wir Schlittschuh laufen wollen. Dürfen wir?“ Er blickte Mama an und als sie lächelnd nickte, blickte er auch zu Jans Mama, die ebenfalls zustimmte. „ Schön“ freuten sich die beiden Jungen und sprangen auf. Da sie beide schon Schneeanzüge trugen, konnten sie direkt mitgehen.

Sie folgten dem Vogelmann auf den Hotelvorplatz und trafen dort noch eine ganze Gruppe anderer Kinder an. Ein großer Schlitten mit 2 Pferden vorgespannt stand bereit, um die Kinder zur Eisbahn zu bringen.

Als Jolly Platz genommen hatte, sah er noch einmal zum Hoteleingang und entdeckte Mama und Jans Mutter, die ihnen zuwinkten.“ Wir kommen gleich nach und schauen Euch zu“ rief Mama und Jolly atmete erleichtert auf. Es war ihm doch ein bisschen komisch unter all den fremden Kindern.

Der Vormittag verging sehr schnell auf der Eisbahn und sie waren hungrig und erschöpft, als sie ins Hotel zurückkehrten. Nachdem sie sich umgekleidet hatten, trafen sie sich zum Mittagsbuffet und aßen mit gutem Appetit.

Papa und Lea hatten auch einen schönen Vormittag im Zimmer und Papa erzählte, wie Lea immer wieder mit ihren Händchen in sein Gesicht gepatscht und „Meiaa“ gesagt hatte. Da Papa viel unterwegs war, schlief Lea meist, wenn er nach Hause kam und so genoss er die Ruhe und Zeit, die er mit seiner kleinen Tochter verbringen konnte.

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