Samstag, 3. November 2012

Der erste Tag


Der erste Tag


Am nächsten Morgen war Jolly als erster wach und musste einen Moment überlegen, wo er sich befand. Dann richtete er sich im Bett auf und ein dicker Sonnenstrahl blendete ihn und brachte ihn zum Niesen. Hatschi und gleich noch mal hatschi, hatschi, Jolly musste immer weiter niesen und lachte dazwischen so sehr, dass ihm Tränen in den Augen standen.

Natürlich erwachten dadurch alle. Lea richtete sich am Gitter ihres Bettchens auf und lachte auch aus vollem Herzen. Mama sprang aus dem Bett, hob Lea auf ihren Arm, tanzte mit ihr durchs Zimmer, und ließ sich dann mit ihr auf's Bett fallen. Papa schwang seine langen Beine aus dem Bett, stellte sich davor, klopfte mit seinen Händen auf seine Brust und machte ganz komische Töne.

Jolly krümmte sich vor Lachen. Da kam Papa zu ihm, nahm ihn mit Schwung auf die Arme und drehte sich mit ihm im Kreise und dann landeten sie auch auf dem Bett. Völlig erschöpft lag Jolly da und sah in den blauen Morgenhimmel. Das war mal ein richtig schönes Erwachen. Was der Tag heute wohl noch bringen würde? Jolly sah Papa an, der neben ihm lag. „ Weißt Du, Papa, wenn ich groß bin, will ich genauso sein, wie Du“
Er überdachte seine Worte und nickte dann bekräftigend, Ja , genauso fühlte es sich richtig an.

Papa lächelte und strich ihm über das strubbelige Haar: „Mein Junge“.
Dann stupste er ihn an und sagte: „Komm Junge, wir machen uns zuerst fertig, lassen wir Mama und Lea noch etwas Zeit.“ Jolly strahlte: „Genau, wir Männer, machen uns jetzt fertig zum Frühstück“

Er sprang aus dem Bett und ging mit Papa ins Badezimmer.
Als alle fertig gewaschen und angezogen waren, gingen sie in den Frühstücksraum hinunter. Wieder gab es eine reichliche Auswahl an Speisen für jeden Geschmack.

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