Donnerstag, 15. November 2012

der vierte Tag


Der vierte Tag


Am nächsten Morgen zogen Papa und Jolly gemeinsam auf die Anfängerskipiste. Dort bekamen sie Skischuhe und Skier angepasst und lernten die ersten Grundbegriffe des Skilaufens. Da es dabei immer wieder zu leichten Stürzen kam, hatten alle viel zu lachen.

Mama und Lea waren mit Jans Mama ins Dorf gefahren, um einen kleinen Einkaufsbummel zu machen und Jan sauste mit seinen Freunden über die steileren Pisten, denn er war schon ein sehr sicherer Skiläufer.

Als Papa und Jolly ins Hotel zurückkehrten, waren sie rechtschaffen müde und kalt und froh sich umziehen zu können. Auf ihrem Zimmer trafen sie auch Mama und Lea und so konnten sie gemeinsam zu Tische gehen.

Am Nachmittag war Gammeln angesagt. Jolly freute sich, denn er hatte ein spannendes Buch und wollte es gerne zu Ende lesen. So kuschelte er sich in sein Bett, während Lea auf dem Fußboden spielte und Papa Zeitung las. Mama lag auf der Sonnenterrasse in einem Liegestuhl, um sich zu bräunen.

Gerade, als Jolly die letzte Seite des Buches gelesen hatte, richtete Lea sich an seinem Bett auf, hielt ihr Köpfchen ganz schief, lächelte und sagte: „Meiolly daaa“ und lachte ganz hell.

Jolly musste auch lachen und sagte: „ Lea daaa“ und tippte sie mit seinem Zeigefinger leicht an. Lea quitschte auf und wiederholte: „Meiolly daaa“ und Jolly antwortete ihr auf die gleiche Weise. So spielten sie eine ganze Weile miteinander. Papa hatte seine Zeitung zur Seite gelegt und sah ihnen lächelnd zu.

Da hörten sie ein Geräusch und als sie aufblickten, kam Mama gerade zur Tür herein. Lea und Jolly riefen zusammen: „Mama daaaa“ und Jolly bekam einen richtigen Lachkrampf, während Lea auf Mama zueilte, die sich hinhockte und die Arme ausbreitete. Dann hob sie Lea hoch, drehte sich mit ihr im Kreise und küsste sie. „Habt Ihr gesehen, Lea ist ganz alleine gelaufen“, rief sie fröhlich. „So ein großes Mädchen haben wir schon.“

Nach dem Abendbrot zogen sich alle die Schneeanzüge an, denn an diesem Abend fand im Dorf ein großes Fest statt. Alle waren eingeladen zum Adventsausklang.

In einem großen Dorfgemeinschaftsraum, waren viele Tische und Bänke aufgestellt, eine Fläche war als Tanzfläche freigehalten und dahinter war eine Bühne, auf der schon einige Musiker Platz genommen hatten.

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