Montag, 5. November 2012

Die Schlittenfahrt


Die Schlittenfahrt


Als sie aus dem Haus traten, stand vor dem Portal ein Schlitten mit einem davorgespannten dicken Pferdchen, über dessen Schultern ein hoher Schellengurt geschwungen war. „ Sieh nur Papa, das sieht aus, wie ein Haflinger in meinem Bilderbuch. So eine Schlittenfahrt ist bestimmt sehr lustig“ rief Jolly aufgeregt.

Papa lächelte: Na, dann haben wir ja Glück, dass der Schlitten für uns bereitgestellt wurde.“ „ Wirklich, Papa, dürfen wir jetzt mit dem Pferdeschlitten fahren?“ Jolly wusste vor Freude kaum, wohin er springen sollte und warf sich jauchzend in eine große Schneewehe. Alle lachten. Dann trat der Kutscher herbei und öffnete den Schlag für Mama, Papa und Lea. Er legte ihnen warme Pelze und Decken über die Beine, sodass sie fest eingepackt waren.

Jolly hatte sich inzwischen aus der Schneewehe herausgearbeitet und klopfte sich den Schnee vom Skianzug. Da schloss der Kutscher den Wagenschlag und stieg auf den Kutschbock. Jolly stand mit offenem Munde da, schüttelte seinen Kopf und stotterte vor Aufregung: „ Aaaaber, ich will dddoch auch noch mit. Habt Ihr mich vergessen?“

Da rief der Kutscher: „Kumm Büebli, hock di `nauf zu mia.“ Mama rief: Jolly steig schnell vorne auf den Kutschbock. Du darfst, beim Kutscher sitzen“ Jolly atmete erleichtert auf, schwang sich behend auf den Kutschbock, wurde vom Kutscher gut eingepackt und mit einem Schnalzer und einem leichten Zügelschlag auf den Rücken des Pferdes ging es los in die Schneelandschaft.

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