Mittwoch, 7. November 2012

Die Schneekugelbahn


Die Schneekugelbahn


Nach dem Abendbrot machten sie eine Wanderung um das Hotel herum und entdeckten auf der Rückseite eine beleuchtete Rutsche aus Bastmatten, Sie war so breit, dass sogar ein Erwachsener in seiner ganzen Länge darauf liegen konnte. Es ging leicht abwärts und eine Schlange von Leuten stand davor, um sich einzeln nach und nach den Berg hinabzukugeln. Alles lachte und scherzte.

Plötzlich klopfte jemand auf Jollys Schulter. Erschrocken drehte er sich um und sah in Jans strahlende Augen. „ Ach, das ist ja schön, dass wir uns hier treffen. Bist Du schon einmal heruntergekugelt? Es kribbelt so schön im Bauch und man kann selber das Tempo bestimmen“ rief er fröhlich. Jolly wurde ganz aufgeregt. Wie lange es nur dauerte, bis er an der Reihe war.

Dann war die Bahn frei für ihn. Ein Helfer zeigte ihm, wie er sich am besten hinlegen könne und gab ihm dann einen kleinen Schubs, sodass er losrollte.

Jolly streckte seine Arme ganz lang nach vorne aus und legte seinen Kopf dazwischen, seine Beine streckte er nach hinten und so rollte er leicht die Bahn hinab. Viel zu schnell war das Ende erreicht, doch genau, wie die anderen lief er außen herum, um sich noch einmal anzustellen.

Als er oben ankam, sah er gerade, wie Papa hinunterkugelte und das sah so komisch aus, dass Jolly schallend lachen musste. Mama lachte auch und sagte: „ Wenn Du auf Lea aufpasst, dann kann ich auch mal kugeln“ „ Oh ja, gerne“ lachte Jolly und streckte die Arme nach Lea aus. Sie lächelte, hob ihre Ärmchen und sagte wieder: „ Mei Olly“ Jolly drückte sie an sich und küsste sie auf die Wange. Sie schmiegte sich an ihn und zusammen sahen sie zu, wie Mama nun den Berg herabrollte. Papa war auch wieder da und übernahm Lea, sodass Jolly nun wieder frei war und sich anstellen konnte.

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