Freitag, 9. November 2012

in den Ferien kann man machen, was man will


Der zweite Tag


Am nächsten Morgen erwachten sie von lauten Böllerschüssen. Es klang wie Donner, doch der Himmel war hell. Lea weinte und Jolly kroch schnell zu Mama und Papa ins Bett. Mama holte Lea dazu und tröstete sie. „Das sind Böllerschüsse. Damit werden Schneeberge gesprengt, damit die Skiläufer vor Lawinen geschützt sind.“ sagte Papa.

Machen sie das immer so früh am Morgen?“, fragte Jolly “Sieh nur, sie haben Lea erschreckt und ich hatte auch Angst“

Papa lächelte“ Sieh mal auf die Uhr, Jolly.“ „Waas, es ist 12 00 Uhr mittags? Oh weia, haben wir dann aber lange geschlafen.“ „ Schön, nicht wahr und wir können noch viel länger rumgammeln, wenn wir wollen“ lächelte Mama.

Jolly kuschelte sich zwischen seinen Eltern zurecht. Das war supersupersuper in Ordnung.
Papa fragte, ob jemand Hunger, oder Durst habe, er wolle den Zimmerservice bestellen.

Alle wählten etwas aus und kurze Zeit später klingelte es an der Tür. Als Jolly öffnete, kam ein Kellner mit einem Wagen voller Köstlichkeiten in den Raum und deckte einen kleinen Tisch ein. Als er ging, reichte Jolly ihm das Trinkgeld, das Papa ihm vorher dafür gegeben hatte.

Dann speisten sie alle zusammen und kuschelten sich noch mal ins Bett. Jolly meinte: „Es ist ganz egal, wann Tag oder Nacht ist, in den Ferien kann man machen, was man will und wann man will, das ist richtig schön“

Sie verbrachten den Nachmittag im Bett und waren gut ausgeruht, als sie sich um 18 00 Uhr mit Jan und seinen Eltern zum Abendbrot trafen. Eine gemütliche Runde, in der viele Geschichten erzählt und häufig gelacht wurde.

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